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| Berberis Vulgaris | Foto: Teun Spaans |
Surtorn
Vorkommen: Die Pflanze ist ein Kalk-liebenden und Gegenwart einschließlich in Südeuropa und Nordafrika. Tinktur aus der Wurzelrinde vorbereitet. Die wesentlichen Bestandteile sind eine Reihe von Alkaloiden, die Berberin ist das wichtigste.
Toxikologie: Akute Vergiftungen, die zu
Nephritis und schwere Schäden im zentralen Nervensystem, scheint auch die Leber-, Verdauungs-und Atmungsorgane, zu vergiften. Die diuretische Wirkung ist zu Harnsäure gebunden. In homöopathischen Dosen fördert
Berberis vor allem die Ausscheidung von Abfallprodukten über die Nieren und Leber.
Ätiologie: Wirkung von Gicht, Rheuma. Folge der chronischen Leber-und Nierenerkrankungen. Ergebnis von chronischen Infektionen der Harnwege.
Modalitäten: Schlimmer: Sitzen, Stehen, Beine und Arme herunterhängen, bewegend, mit dem Auto anreisen, mühelos.
Besser: durch Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß), Ruhe, Wärme.
Verfassung: Pale, gelb, kalt, nass, erschöpft, müde, gleichgültig.
Indikationen: Gallkolik, Nierensteine mit Kolik und Blutung, Arthritis, rheumatischen Hexenschuss ausstrahlenden Schmerzen, Akne, Urtikaria, Psoriasis an den Ellenbogen.
Potenz: D6 - D200.
Vergleich:
Acidum benzoicum, Lycopodium,
Mandragora, Sarsaparilla,
Sepia, Sulfur.